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Ein Blick hinter die Kulissen - Farmerstories Ein Blick hinter die Kulissen - Farmerstories

Ein Blick hinter die Kulissen - Farmerstories

Porträt eines Landwirts

Brian Nicholson

Farmerstories

Familie

Ich heiße Brian Nicholson. Zusammen mit meiner Frau Alison (einer Grundschullehrerin) und unseren kleinen Kindern Mia (4) und Drew (2) lebe ich auf einer Schäferei in Kilkenny, einer Region im Südosten Irlands. Ich bewirtschafte den Hof meines Großvaters und lebe dort in der dritten Generation. Bereits in meiner Schulzeit habe ich jede freie Minute auf dem Hof verbracht und auch in meiner Freizeit gerne mitgeholfen. Nach meinem Studium der Landwirtschaft auf dem Kildalton Agricultural College von 1998 bis 1999 wurde ich Vollzeit-Landwirt. Zu Beginn führten mein Vater und ich den Hof zusammen und halfen meinem Großvater bei der Arbeit. Seit 2004 führe ich den Betrieb alleine. Zunächst begann ich mit der Zucht von Rindern und Schafen und betrieb Ackerbau. Nach und nach habe ich mich ausschließlich auf die Schafe und deren Zucht konzentriert.

 

Hof

Meine Schäferei erstreckt sich über 105 ha Weideland und 15 ha Waldfläche. Nach anfänglich 100 Schafen habe ich derzeit 1000 Mutterschafe und plane ihre Zahl auf 1200 zu erhöhen. Für die Zucht nehme ich die Rassen „Ile de France“, „Vendeen“, „Charollais“, „Belclare“ und „Texel X“. In diesem Jahr baue ich zusätzlich Sommergerste an. Die Saat werde ich verkaufen und das Stroh der Gerste für die Behausung während der Lammzeit verwenden. Nach der Ernte der Gerste wird dann Futterraps gesät, um die Schafe länger draußen füttern zu können. Zusätzlich züchte ich einige Milchkühe für einen örtlichen Milchbauern.

 

Schäferei

Alle Schafe gebären im Stall während der Lammzeit, die Anfang März beginnt. Die Mutterschafe und Lämmer werden so früh wie möglich nach der Lammzeit nach draußen gelassen, wo die Mehrheit der Lämmer aufwächst. Der Weidegrund wird regelmäßig gewechselt, um jederzeit eine gute Grasqualität für die Mutterschafe und Lämmer sicherzustellen. Jedes Jahr behalte ich 320 weibliche Lämmer in meinem Bestand für die weitere Zucht. Ich verwende EID (Elektronische Identifikations)-Marken und zeichne alle Einzelheiten meiner Lämmer von deren Geburt bis zur Schlachtung elektronisch auf. Dadurch erhalte ich eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Lämmer, was mir bei meinem Zuchtprogramm im Betrieb weiterhilft.

 

Initiativen & Programme

Ich bin Mitglied des Programms „Teagasc Sheep Better Farms“, das sich für die Einführung von innovativen Verfahren für Weideland-Management, Zucht und Produktion einsetzt, um die Nachhaltigkeit des Schäferbetriebes zu verbessern.

Zudem nehme ich an einer Untersuchung von Teagasc zur Überwachung des CO2-Fußabdrucks verschiedener Formen von landwirtschaftlichen Betrieben teil.

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